Chronik

1978 Am 25. Juni Gründung des Verbandes Österreichischer Filmschnittmeister.
1. Obfrau: Lotte Klimitschek
1. Vorstand: Herbert Baumgartner, Juno S. Englander, Hannelore Götzinger, Traude Gruber, Ingrid Koller, Erni Michel, Herma Sedivi, Anita Tumfart, Silvia Wallner-Pölsler.
Einführung des monatlichen Jour fixe jeden 1. Dienstag.
1979 Erstes vom Verband erstelltes Berufsbild (dem einige Novellierungen folgen sollten).
1980-1986 Obfrau: Juno S. Englander
1983 1. Filmfest im Metropol.
1984 2. Filmfest im Baumgartner Casino.
1985 3. Filmfest in der Großen Synchronhalle der Wien-Film, Rosenhügel.
1987-1988 Obfrau: Traude Gruber.
1987 Gründungsmitglied des Dachverbandes der Österreichischen Filmschaffenden.
Gründungsmitglied der Austrian Film Commission.
1989 Obfrau: Ingrid Koller.
4. Filmfest im Metropol.
1990-2008 Obfrau Daniela Padalewski-Gerber.
1990 Erstes Auftauchen des Avid Media Composers in Österreich: Beginn der erfolgreichen Bemühungen zur Aus- bzw. Fortbildung unserer Mitglieder.
Treffen mit deutschen Kolleginnen und Kollegen in Wien.
Treffen mit tschechischen Kolleginnen und Kollegen in Wien.
Treffen mit deutschen und Schweizer Kolleginnen und Kollegen in Basel.
1991 Namensänderung in Verband Film- und Videoschnitt.
Mehrtägiges Symposium „Koordination und Weiterbildung im Gestaltungsbereich Filmschnitt“ mit Vertretern des deutschen Bundesverbandes Filmschnitt und des Schweizer Filmtechniker Verbandes.
Filmpavillon auf der Wiener Messe (Organisation des Produzentenverbandes in Zusammenarbeit mit den anderen Verbänden).
Fortsetzung des Wiener Symposiums für Schnitt in München.
Filmschnittverbändetreffen in Prag.
1992 Gründungsmitglied der Verwertungsgesellschaft Dachverband Österreichischer Filmschaffender (VDFS) zur Wahrung der Rechte der FilmurheberInnen.
Filmschnittverbändetreffen in Paris.
Mitorganisation eines Dolby Stereo-Tonseminars in München.
Herausgabe des ersten gemeinsamen Cutterguides mit dem deutschen Bundesverband Filmschnitt und dem Schweizer Filmtechniker Verband.
Filmschnittverbändetreffen in Rom.
1994 Preisverleihung „Goldener Kader“ mit Übertragung im ORF. Bis dahin ein Kamerapreis, organisiert vom Verband österreichischer Kameraleute, der alle zwei Jahre für die besten Arbeiten im Bereich Film und TV verliehen wurde. Erstmals werden im Rahmen dieser Veranstaltung alle Berufsgruppen des Filmschaffens berücksichtigt.
Filmschnittverbändetreffen in Zürich.
1995 Filmschnittverbändetreffen in Wien.
1996 Die Auswertung der Fragebögen „Bedarfserhebung von Aus-/Weiterbildung“ zeigt die triste Beschäftigungslage unserer Kolleginnen und Kollegen, welche die derzeitige Situation des gesamten Filmschaffens verdeutlicht.
1997 Neue Postadresse im Büro des Dachverbandes Österreichischer Filmschaffender und somit Einzug in das „Filmhaus“.
1998 Spät, aber doch: Der neueste Cutterguide erscheint.
Ausarbeitung des Verteilungsschlüssels in der Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden (VDFS).
Anläßlich des 20-jährigen Bestehens des Verbandes findet ein kleines Fest im Filmhaus am Spittelberg statt.
1999 Filmschnittverbändetreffen in Wien – Schwerpunkte: Verwertungsgesellschaften und Sounddesign. Filmvorführung „Siebtelbauern“.
Erstellen neuer Berufsbilder.
Herausgabe von Verbandskarten und einem Plakat.
Werkstattgespräch: Schnittbesprechung des Films „Trainspotting“ durch Robert Polak.
Round Table-Gespräch über den Schnitt für die Zeitschrift „Media Biz“.
Webaufritt des Verbandes im Dezember – www.editors.at.
2000 Filmschnittverbändetreffen in Hamburg mit Schwerpunkt „Schnittassistenz“.
Werkstattgespräch mit ProduktionsleiterInnen zu Problemen in der Postproduktion.
Audiovisionsseminar mit Alexandra Löwy und Bernhard Bamberger, gesponsert von Listo Tonstudio.
2001 Der neueste Cutterguide erscheint.
2002 Werkstattgespräch mit Tonmeistern
Werkstattgespräch zum Thema Internetfernsehen und Special Effects.
Werkstattgespräch bei Key Effects zum Thema Spezial-Effekte.
Aktualisierte Auflage der Verbandskarten.
2003 Filmschnittverbändetreffen in Wien zum Thema „Osterweiterung“.
Filmvorführung „Exstase“.
Werkstattgespräch: Vorführung des Films „Guardian of the Frontier“ von Maja Weiss.
2004 Treffen mit Mitgliedern des neu gegründeten Verbandes der Sounddesigner.
Der neueste Cutterguide erscheint.
Filmschnittverbändetreffen in München mit den Schwerpunkten Sounddesign und Hartz II-IV.
Infoabend zur Novelle des Filmförderungsgesetzes und zu sozialpolitischen Fragen.
2005 Auf Initiative des Verbandes gibt es bei der Diagonale in Graz eine Schnittschiene, der Verband stiftet einen Schnittpreis in Höhe von 2000 Euro, der an Denise Vindevogel für die Montage von „Darwin’s Nightmare“ vergeben wird.
Lectures der Editoren Anders Refn (langjähriger Editor von Lars von Trier) und Denise Vindevogel im Rahmen des Diagonale-Sonderprogramms zur Montage.
Werkstattgespräch mit Götz Spielmann zum Thema „Dramaturgie im Film“ am Beispiel des Spielfilms „Antares“.
Ein neues Berufsbild wird erstellt.
Filmschnittverbändetreffen in Zürich mit den Schwerpunkten Filmmusik und Arbeitssituation im Ländervergleich.
Infoveranstaltung: Adobe Effects, Vortrag anhand der Spezialeffekte des Films „Aviator“.
2006 Erstmals 2 Schnittpreise bei der Diagonale in der Höhe von je 1.500 Euro. Schnittpreis Spielfilm: Nina Kusturica und Bernhard Schmid für „Kotsch“, Schnittpreis Dokumentarfilm: Dieter Pichler als bester Editor des Jahres.
Ein Schnittpreisprojekt rund um die Vergabe der Preise rückt den Beruf der EditorInnen stärker ins Bewußtsein der Öffentlichkeit und findet mit Unterstützung des Filmfonds Wien statt.
Werkstattgespräch: Austausch mit Studierenden der Filmakademie.
Organisation des ersten Photoshop-Workshops.
Erste Ansichtskarte des Verbandes, Entwurf: Petra Zöpnek.
2007 2 Schnittpreise bei der Diagonale in der Höhe von je 1.500 Euro. Schnittpreis Spielfilm: Oliver Neumann für „Immer nie am Meer“, Preisgeld gestiftet von Tonstudio Tremens, Schnittpreis Dokumentarfilm: Alarich Lenz für „Meine liebe Republik“.
Filmschnittverbändetreffen in Wien mit den Schwerpunkten Arbeitsplatz Schnitt und Verwertungsgesellschaften.
Filmvorführung „Exile Family Movie“.
Zweiter Photoshop-Workshop.
Zweite Ansichtskarte des Verbandes, Entwurf: Andrea Maria Dusl.
Entsendung von Vorstandsmitgliedern zum Schnittfestival Film Plus in Köln.
Infoabend zum Schnittfestival und zum Künstlersozialversicherungsfonds.
2008 2 Schnittpreise bei der Diagonale. Erhöhung des Preisgeldes anläßlich des 30jährigen Bestehens des Verbandes auf je 2.000 Euro. Schnittpreis Spielfilm: Christof Schertenleib für „Import/Export“, Preisgeld gestiftet von Tonstudio Tremens, Schnittpreis Dokumentarfilm: Martin Hasenöhrl für „drent und herent“, Preisgeld gestiftet von Mona Film.
Überarbeitung des Berufsbildes.
Infoveranstaltung und Fest anläßlich des 30 jährigen Bestehens des Verbandes Film- und Videoschnitt.
„Wie wundervoll sind diese Wesen,
Die, was nicht deutbar, dennoch deuten,
Was nie geschrieben wurde, lesen,
Verworrenes beherrschend binden
Und Wege noch im Dunkeln finden.“
(Hugo von Hofmannsthal – der Tor und der Tod)
PS. Er spricht doch über uns, oder?!
Wir danken für die jahrelange Unterstützung herzlich:
Filminstitut, Filmstadt Wien, Hoanzl, Kodak, Listo, Midec
MR-Film, Remaprint, Synchro, VAM, VDFS
2009 2 Schnittpreise bei der Diagonale
Schnittpreis Spielfilm: Anja Scherenberg für „Rimini“, Preisgeld gestiftet von Tonstudio Tremens.
Schnittpreis Dokumentarfilm: Michele Barbin für „Pianomania“, Preisgeld gestiftet von Mona-Film.
Der Verband organisierte sowohl einen Final Cut – Kurs mit Christoffer Koller als auch einen Avid-Fresh-Up-Kurs mit Adi Wallisch.
Filmschnittverbändetreffen in Frankfurt während des „Edit-Filmmaker Festival“ Thema war unter Anderem die Einführung des „Junior Cutters“.
2010 2 Schnittpreise bei der Diagonale.
Schnittpreis Spielfilm: Gerhard Fillei und Joachim Krenn für „South“, Preisgeld gestiftet von Tonstudio Tremens.
Schnittpreis Dokumentarfilm: Michael Palm für „Jobcenter“, Preisgeld gestiftet von Beo-Film und Mungo-Film.
Eine lobende Erwähnung der Jury gab es für Silke Osthoff für „Rammbock“.
Auch wurden mit Hilfe unserer Bemühungen die Preise für Filmschnitt und Production Design beim Europäischen Filmpreis (FELIX) wieder eingeführt.
Einladung an Philipp Mosser dem Obmann des neu gegründeten „Verband Österreichischer Sound Designer/innen“.
Überarbeitung des Textes über Filmschnitt in der Broschüre des Fachverband Film- und Musikindustrie.
2011 2 Schnittpreise bei der Diagonale.
Schnittpreis Spielfilm: Evi Romen für „Mein bester Feind“, Preisgeld gestiftet von Tonstudio Tremens.
Schnittpreis Dokumentarfilm: Wolfgang Widerhofer für „Abendland“, Preisgeld gestiftet von Beo-Film und Mungo-Film.
SVA-Veranstaltung zum Thema „SVA-Servicezentrum für Künstler“, die für unsere Mitglieder zugänglich war.
Kurs „Digitale Formate“ mit Christoffer Koller.
Werkstattgespräch mit Wolfgang Widerhofer.
Kooperation mit Filmplus, Forum für Filmschnitt und Montagekunst, zu dem Thema „Gefühlte Zeit, montierte Zeit“.
Filmplus Köln: Möglichkeit zur Einreichung in der Sparte „Förderpreis Schnitt“ für Österreicher/innen.
2012 2 Schnittpreise bei der Diagonale.
Schnittpreis Spielfilm: Wolfgang Widerhofer für „Michael“, Preisgeld gestiftet von Tonstudio Tremens.
Schnittpreis Dokumentarfilm: Dieter Pichler für „American Passages“, Preisgeld gestiftet von Beo-Film und Mungo-Film.
Filmschnittverbändetreffen in Zürich mit den Hauptthemen: Materialfülle vor Allem beim Dokumentarfilm, Internet und Film, Urheberrecht/Verwertungsrecht.
Filmplus Köln: Möglichkeit zur Einreichung in der Sparte „Förderpreis Schnitt“ für Österreicher/innen.
„Insalata mista con i file digitali“ / Von der Aufnahme zur fertigen TV bzw. Kinokopie: gemeinsame Veranstaltung mit der Filmakademie und dem Kameraverband zum Thema „Digitaler Workflow“.
2013 2 Schnittpreise bei der Diagonale.
Schnittpreis Spielfilm: Peter Brunner für „Mein blindes Herz“, Preisgeld gestiftet von Aikon Media&Technology.
Schnittpreis Dokumentarfilm: Alexandra Schneider für „Fahrtwind – Aufzeichnungen einer Reisenden“ Preisgeld gestiftet von Beo-Film und Mungo-Film.
Filmschnittverbändetreffen in Wien mit den Hauptthemen: Überlappungen mit Graphik und Sound Design/Referat Michael Hudecek, Technische Herausforderungen durch das digitale Kino, Schnittassistenzen/Länderaustausch, Kollektivvertrag bzw. Lohndumping, Problematik angestellt/selbstständig. Matinee „Fahrtwind – Aufzeichnungen einer Reisenden“ mit anschließendem Gespräch Alexandra Schneider/Karina Ressler.
Filmplus – Kölner Filmschnittfestival: erstmalige Teilnahme als Partner im Wettbewerb im Bereich Spielfilm und Dokumentarfilm.
Die Gelegenheit, die österreichischen Montage-Arbeiten einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, die Arbeit der Editorinnen und Editoren in einem internationalen Rahmen zu diskutieren und sichtbar zu machen, sowie die in Europa einzigartige Chance, an einem Festival teilzunehmen, das sich ausschließlich mit der Kunst der Montage beschäftigt. Eine große Chance für die österreichischen Editorinnen und Editoren und ihre Arbeiten.
Möglichkeit zur Einreichung in der Sparte „Förderpreis Schnitt“ für ÖsterreicherInnen Themenpanels: Rollenwechsel – Entwicklungsstufe Schnittassistenz; Blick auf den Schnitt: der Editor als Dramaturg.
35 Jahre „Österreichischer Verband Filmschnitt“: kleine Feier anlässlich des Jubiläums.
2014 2 Schnittpreise bei der Diagonale / erstmalige Übernahme der Preisgelder durch die VDFS, der Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden und Aufstockung des Preisgeldes auf 3000.- Euro.
Schnittpreis Spielfilm : Karina Ressler für „Oktober November“.
Schnittpreis Dokumentarfilm: Dieter Pichler für „Das große Museum“.
Filmplus – Kölner Filmschnittfestival: Teilnahme als Partner im Wettbewerb im Bereich Spielfilm und Dokumentarfilm. Möglichkeit zur Einreichung in der Sparte „Förderpreis Schnitt“ für Österreicher/innen.
Erstellung eines neuen Berufsbildes.
2015 2 Schnittpreise bei der Diagonale / Übernahme der Preisgelder durch die VDFS, der Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden.
Schnittpreis Spielfilm: Karin Hammer für „Von jetzt an kein Zurück“.
Schnittpreis Dokumentarfilm: Wolfgang Widerhofer für „Über die Jahre“.