Diagonale Schnittpreis 2018

des Österreichischen Verbandes Filmschnitt aea

 

Beste künstlerische Montage Spielfilm

Niki Mossböck für LICHT und Life Guidance

LICHT © Christian Schulz/Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion

Die Begründung der Jury:
„Ein historischer Film angesiedelt im Wien des 18th Jahrhunderts einerseits, eine dystopisch verschobene Vision unserer Gesellschaft anderseits: Diese Editorin hat ihr außerordentliches Handwerk gleich in zwei Projekten der Selektion gezeigt, und sie führt uns in beiden scheinbar mühelos durch spannungsvolle Handlung und abstrakte Konzepte zugleich.“

€ 3.000, gestiftet von der VdFS – Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden

 

Beste künstlerische Montage Dokumentarfilm

Joana Scrinzi für Gwendolyn und NICHT VON SCHLECHTEN ELTERN

Gwendolyn © Serafin Spitzer

Die Begründung der Jury:
„Der Schnittpreis geht an eine Editorin, die uns in diesem Jahrgang gleich zwei sehr unterschiedliche Welten öffnet – die uns an der Hand nimmt und in diese Welten führt, ohne dass wir es gedrängt fühlen. Die sowohl in einem Kraftraum als auch unter schreienden Babys unsere Neugier und unser Mitgefühl geweckt hat.“

€ 3.000, gestiftet von der VdFS – Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden

 

Bisherige Preisträger

Beste künstlerische Montage Spielfilm

2017: Ulrike Kofler, Monika Willi und Christoph Brunner für WILDE MAUS (AT 2017, 102 min.)

2016: Dieter Pichler für Die Geträumten (AT 2016, 89 min.)

2015: Karin Hammer für Von jetzt an kein Zurück (R: Christian Frosch, DE/AT 2014, 109 min.)

2014: Karina Ressler für Oktober November (R: Götz Spielmann, AT 2013, 114 min.)

2013: Peter Brunner für Mein blindes Herz (R: Peter Brunner, AT 2013, 98 min.)

2012: Wolfgang Widerhofer für Michael (R: Markus Schleinzer, AT 2011, 96 min.)

2011: Evi Romen für Mein bester Feind (R: Wolfgang Murnberger, AT/LU 2010, 106 min.)

2010: Gerhard Fillei und Joachim Krenn für New York: November (damaliger Filmtitel: South) (R: Gerhard Fillei/Joachim Krenn, AT 2009, 100 min.)

2009: Anja Schürenberg für Rimini (R: Peter Jaitz, AT 2008, 83 min.)

2008: Christoph Schertenleib für Import Export (R: Ulrich Seidl, AT 2007, 135 min.)

2007: Oliver Neumann für Immer nie am Meer (R: Antonin Svoboda, AT 2007, 88 min.)

2006: Nina Kusturica und Bernhard Schmid für Kotsch (R: Helmut Köpping, AT 2006, 89 min.)

 

Beste künstlerische Montage Dokumentarfilm

2017: Christin Veith und Cordula Thym für RELATIV EIGENSTÄNDIG (AT 2017, 66 min.)

2016: Andreas Horvath für Helmut Berger, Actor (AT 2015, 90 min.)

2015: Wolfgang Widerhofer für Über die Jahre (R: Nikolaus Geyrhalter, AT 2015, 188 min.)

2014: Dieter Pichler für Das große Museum (R: Johannes Holzhausen, AT 2014, 94 min.)

2013: Alexandra Schneider für Fahrtwind – Aufzeichnungen einer Reisenden (R: Bernadette Weigel, AT 2013, 82 min.)

2012: Dieter Pichler für American Passages (R: Ruth Beckermann, AT 2011, 120 min.)

2011: Wolfgang Widerhofer für Abendland (R: Nikolaus Geyrhalter, AT 2011, 90 min.)

2010: Michael Palm für Jobcenter (R: Angela Summereder, AT 2009, 80 min.)

2009: Michèle Barbin für PianoMania (R: Lilian Franck/Robert Cibis, AT/DE 2009, 94 min.)

2008: Martin Hasenöhrl für drent und herent (R: Martin Hasenöhrl, AT 2007, 86 min.)

2007: Alarich Lenz für Meine liebe Republik (R: Elisabeth Scharang, AT 2006, 80 min.)

2006: Dieter Pichler für No Name City (R: Florian Flicker, AT 2006, 90 min.)